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Einmal im Jahr geht es rund in Rom. Dann treffen sich die Chefredakteure der internationalen auto motor und sport-Ableger zum Test Drive. Dieses Mal muss ihnen der neue VW Tiguan beweisen, ob er der Boss unter den kompakten SUV bleibt. Keine leichte Aufgabe gegen die Rivalen von Audi, BMW, Hyundai, Kia, Mazda und Mercedes.
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VW Tiguan: der, tja, Tiguan eben
Den holt sich – ja, wir wissen, das überrascht nun wenig – der neue VW Tiguan. Der so neu zunächst nicht wirkt, es aber tiefgründig ist. Was das bedeutet, erklären wir gern: Es sticht kein einzelnes Detail heraus, der Tiguan zettelt nichts Revolutionäres an, hat auch keiner erwartet. Er kann eben – und das wiederum war zu erwarten – alles mindestens so gut, vieles aber besser als zuvor.
Auch er basiert nun auf dem modularen Querbaukasten, reckt sich um 7,7 Zentimeter im Radstand, schafft damit und mit sechs Zentimetern mehr Außenlänge hier das üppigste Raumangebot. Beim Normsitzraum übertrifft er BMW X1 und Kia Sportage um zwei Zentimeter und alle beim Kofferraumvolumen. Wie bisher lässt es sich durch Verschieben und Umklappen der Rückbank erweitern. Die Bank selbst übrigens ist bequem gepolstert, und es sitzt sich da hinten sogar noch besser als vorn. Da positioniert der Tiguan den Fahrer so hoch, dass er – ähnlich wie im Audi – etwas von oben herab lenkt. Fühlt sich nach obendrauf statt mittendrin an und ist mit ein Grund, warum der VW beim Handling nicht richtig beeindruckt.
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