Einen Anwalt habe ich schon kontaktiert, weil ich auch der Meinung war, dass ein Schreiben eines Anwalts hilft. Der Anwalt meinte, VW erhält soviel Schreiben von Anwälten, dass es sie nicht stört, wenn ein weiteres Schreiben von einem Anwalt kommt. Ohne ein Gutachten, das einen Lackmangel beweist, käme ich nicht weiter. Also ab zur Dekra. Ich habe vorher erklärt, dass mir ein Gutachten, in dem steht, dass der Lack durch Umwelteinflüsse, z.B. Vogelkot, geschädigt würde nichts nützt. Großes Lob an die Dekra! Die Gutachterin hat sich daraufhin den Wagen kostenlos (es würde erst etwas Kosten, wenn sie Lackmängel feststellen könne und dann ein Gutachten erstelle) angeschaut mit speziellem Mikroskop und eine Lackdickemessung durchgeführt mit dem Ergebnis, dass sie am Lack nichts feststellen könne und Umwelteinflüsse nicht ausgeschlossen werden können. Weitere Aussage: Der Lack wird immer dünner! Im Vergleich zu einem silbernen VW, der eine ungefähre Lackdicke von 150 µ hat, liegt die Lackdicke beim schwarzen Fahrzeug nur bei ca 100 µ.
Ich habe mich dann nochmal selbst direkt ans Werk gewandt, ohne richtiges Ergebnis. VW hat mir aus "Gutwill" ohne Anerkenntnis einer Rechtspflicht, weil man mich als Kunden behalten will, einen Gutschein über 150 € für Material (Sachen aus dem Shop oder beim Händler (z.B. Öl) gegeben.
Ich hatte gehofft im Forum einen Leidensgenossen zu finden, der mir evtl. Tipps geben kann, wie er das geregelt hat.